Geografieexkursion der 10. Klassen

 

Am Dienstag, den 14. April, fand bei schönem Frühlingswetter die jährliche Geographieexkursion der zehnten Klassen zum Thema „Boden und Fließgewässer“ in Dehnitz statt.
Die Teilnehmer kamen in Gruppen von jeweils vier bis fünf Schülern gestaffelt zum Treffpunkt und wurden dort von Frau Maucher eingewiesen. Danach machten sich die Gruppen auf zur ersten Station, dem Wachtelturm. Dort erwartete sie Frau Neustadt mit der ersten Aufgabe. Die Schüler mussten eine Geländeskizze der Umgebung anfertigen. Anschließend wurde ein Vortrag zum Thema Porphyr von einer Studentin aus Leipzig gehalten. Zudem konnte man an der Station die unter Naturschutz stehende Kuhschelle betrachten. Der Naturschützer Herr Zeibig, der auch am Wachtelberg zu treffen war, hält, wann immer er dort ist, ein wachsames Auge auf diese Blumen. Unsere Exkursion ging nun im Goldenen Tälchen weiter. Dort wurden die Schüler schon von Frau Schmidt mit der Einweisung für die nächste Station erwartet. Die Aufgabe war es, die Gewässerstruktur des Mühlbaches zu analysieren. Dabei mussten Aspekte wie der Verlauf des Baches oder die Struktur des Ufers beachtet werden. Ebenfalls im Goldenen Tälchen befand sich die vorletzte Station vor. Diese wurde von dem ehemaligen Geographielehrer Herrn Uhlisch und einer zweiten Studentin aus Leipzig betreut. Vor Ort entnahmen wir mit einem Hohlmeißelbohrer eine Bodenprobe. Diese galt es dann mit Hilfe der Studentin zu untersuchen. Nebenbei erklärte sie auch Wissenswertes über den Bodenaufbau und dessen Merkmale. Als das geschafft war, ging es zur nächsten und letzten Station der Exkursion. An der Mühlbachbrücke erwartete uns Frau Liebold. Zu untersuchen war die Fließgeschwindigkeit des Mühlbachs. Sie wurde anhand einer Messung der Zeit, die ein Papierboot für eine Strecke von 6 Metern braucht, ermittelt. An jeder Station gab es bestimmte Aufgabenstellungen, die vor Ort bearbeitet wurden oder zu Hause gelöst und in Form eines Exkursionshefters präsentiert werden sollen.
Ein Dank gilt unseren Geographielehrern, die die Exkursion vorbereiteten und uns vor Ort betreuten, sowie den Studentinnen der Universität Leipzig.

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