Satzung des Fördervereins

 

„Förderverein Magnus-Gottfried-Lichtwer-Gymnasium Wurzen e.V.“

 

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen „Förderverein Magnus-Gottfried-Lichtwer-Gymnasium Wurzen“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und lautet nach der Eintragung:

„Förderverein Magnus-Gottfried-Lichtwer-Gymnasium Wurzen e.V.“

(2) Der Sitz des Vereins ist Wurzen.

(3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

(1) Zweck des Vereins ist die Förderung des körperlichen und geistigen Wohles und des Gemeinschaftsgeistes der Schülerinnen und Schüler des Magnus-Gottfried-Lichtwer Gymnasiums Wurzen.

(2) Der Satzungszweck wird verwirklicht durch Durchführung schulbezogener Veranstaltungen, Studienfahrten, Förderung von Arbeitsgemeinschaften, Anschaffung von Lehr- und Lernmitteln, Förderung des internationalen Schüleraustausches. Durchführung und Förderung von sportlichen und kulturellen Veranstaltungen sowie die Gewährung von Zuschüssen und Preisen für die vorbe-zeichneten Veranstaltungen und Vorhaben.

§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils günstigen Fassung.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(3) Etwaige Gewinne, Spenden und Beiträge des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied des Vereines auch keine Sonderzuwendungen aus Mitteln des Vereines. Sie haben keine Nutzung und Beteiligung am Vereinsvermögen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

Mitglieder können juristische Personen und natürliche Personen werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und die den Vereinszweck fördern wollen. Die Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vereinsvorstand zu beantragen. Dieser beschließt über die Aufnahme in den Verein. Gegen eine abgelehnte Entscheidung des Vorstandes hat der Antragsteller die Möglichkeit, einen Beschluss der Mitgliederversammlung herbeizuführen. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Aufnahme von Ehrenmitgliedern.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft wird beendet:

  1. durch freiwilligen Austritt,
  2. durch Tod,
  3. durch Auflösung, soweit es sich um eine juristische Person handelt,
  4. durch Ausschluss

(2) Der freiwillige Austritt kann durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist zum Schluss des Kalenderjahres erfolgen. Das ausscheidende Mitglied bleibt bis zu diesem Zeitpunkt verpflichtet, die festgesetzten Mitgliedsbeiträge zu bezahlen. Gleiches gilt für evtl. in dieser Zeit fällig werdende Umlagen. Bei beschränkt geschäftsfähigen Personen ist die Erklärung vom gesetzlichen Vertreter abzugeben.

(3) Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen schwer verstoßen hat, mit sofortiger Wirkung durch den Vorstand ausgeschlossen werden. Vor Beschlussfassung ist dem betreffenden Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen. Der Ausschließungsbeschluss mit den Ausschließungsgründen ist dem betreffenden Mitglied durch ein-geschriebenen Brief bekanntzumachen. Gegen diesen Beschluss steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muß binnen einer Frist von einem Monat nach Erhalt des Ausschließungsbeschlusses eingelegt werden. Die Mitgliederversammlung, die vom Vorstand innerhalb von 2 Wochen zu berufen ist, entscheidet endgültig. Vor Entscheidung der Mitgliederversammlung steht dem Mitglied kein Recht auf Herbeiführung einer gerichtlichen Entscheidung über die Wirksamkeit des Ausschließungsbeschlusses zu.

(4) Ein Mitglied kann durch den Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder von Umlagen im Rückstand ist. Der Ausschuss darf erst beschlossen werden, wenn nach Absendung der zweiten Mahnung zwei Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung der Ausschluss angedroht wurde. Der Beschluss des Vorstandes über den Ausschluss soll dem Mitglied mitgeteilt werden. Gegen den Beschluss des Vor-standes stehen dem Mitglied die in Abs. 3 benannten Recht zu.

§ 6 Mitgliedsbeiträge

(1) Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge erhoben. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereines können Umlagen erhoben werden.

(2) Höhe und Fälligkeit der Jahresbeiträge und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

(3) Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Beiträge und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

(4) Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit.

§ 7 Organe des Vereines

Organe des Vereines sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 8 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem/der ersten Vorsitzenden und dem/der zweiten Vorsitzenden, einem/ einer Schriftführer(in), einem/einer Schatzmeister(in) und 3 Beisitzern, von denen ein Beisitzer von Amtswegen der Direktor des Magnus-Gottfried-Lichtwer-Gymnasiums ist.

(2) Über den Direktor des Gymnasiums hinaus, der von Amtswegen als Beisitzer Mitglied des Vorstandes, muß ein Mitglied des Vorstandes dem Lehrkörper des Magnus-Gottfried-Lichtwer-Gymnasiums angehören.

(3) Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

(4) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch 2 Mitglieder des Vorstandes vertreten.

§ 9 Aufgaben des Vorstandes

(1) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit Sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung übertragen sind.Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

  1. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung

  2. Ausführen von Beschlüssen der Mitgliederversammlung

  3. Beschlussfassung über die Aufnahme neuer Mitglieder

  4. Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern

(2) In allen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung soll der Vorstand eine Beschlussfassung der Mitgliederversammlung herbeiführen.

§ 10 Wahl und Amtsdauer des Vorstandes

(1) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Zu den Vorstandsmitgiedern können nur des Vereins gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied. Die Vereinigung von Vorstandsämtern in einer Person ist unzulässig.

(2) Der Vorstand bleibt solange geschäftsführend im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand eine Mitgliederversamm-lung einberufen, die sodann für den Rest der regelmäßigen Amtsperiode ein neues Vorstandsmitglied wählt.

(3) Der Vorstand kann zu seiner Unterstützung einzelne Vereinsmitglieder beiziehen.

§ 11 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes

(1) Der Vorstand beschließt in Sitzungen,die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden einberufen werden; eine Einladungsfrist von einer Woche soll hierbei einge-halten werden.

(2) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfe seiner Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Stimmen der Erschienenen; bei Stimmen- gleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden. Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem Gegenstand der Beschlussfassung zustimmen.

(3) Sitzungen sind einberufen, wenn das Interesse des Vereines es erfordert oder wenn ein Drittel der Mitglieder des Vorstandes die Berufung unter Angabe des Zweckes und der Gründe schriftlich verlangt. Sitzungen des Vorstandes sind spätestens 14 Tage vor der Abhaltung einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung abzuhalten.

§ 12 Mitgliederversammlung

  1. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme.

  2. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für folgende Angelegenheiten:

  3. Entgegennahme des Jahresberichtes und der Jahresberechnung des Vorstandes,

                    - Wahl der Mitglieder des Vorstandes,

                    - Wahl des Kassenprüfers,

                    - Festsetzung der Jahresbeiträge der Mitglieder,

                    - Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins,

                    - Beschlussfassung über Ausgaben über einen bestimmten Betrag hinaus, der von der 

                      Mitgliederversammlung festgelegt wird.

§ 13 Einberufung der Mitgliederversammlung

Mindestens einmal jährlich findet die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie wird vom Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Anschrift gerichtet ist.

Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzungen bekannt zu geben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Versammlung.

§ 14 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorsitzenden einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 1/6 der Mitglieder beim Vorsitzenden dies schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe beantragt.

§ 15 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

  • Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder, falls beide nicht anwesend sind, auf Beschluss der Versammlung durch ein anderes Vorstandsmitglied geleitet.

 

Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges unter vorhergehender Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.

  • Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sämtliche Mitglieder ordnungsgemäß eingeladen worden sind.

  • Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse, soweit in dieser Satzung nichts anderes vorgesehen ist, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. „Stimmenthaltungen“ werden wie ungültige Stimmen gewertet.

Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins oder zu eigner Zweckänderung des Vereins eine solche von 3/4 der erschienenen Mitglieder erforderlich.

  • Wahlen können durch Handheben oder durch Stimmzettel erfolgen; über die Form entscheidet die Mitgliederversammlung.

Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Stimmenthaltungen werden wie ungültige Stimmen gewertet. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten, findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das von dem Versammlungsleiter zu ziehende Los.

  • Der Schriftführer fertigt einen Sitzungsbericht an, der von ihm und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.

 

  • § 16 Kassenprüfung

Die Kassenprüfung des Vereins wird jährlich einmal durch 2 Kassenprüfer durchgeführt. Die Kassenprüfer werden in der ordentlichen Mitgliederversammlung für ein Jahr gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist möglich. Die Kassenprüfer unterrichten die Mitglieder auf der ordentlichen Mitgliederversammlung über das Ergebnis ihrer Prüfung. Der Schatzmeister stellt den Kassenprüfern spätestens 14 Tage vor der ordentlichen Mitgliederversammlung die Abrechnung zur Verfügung.

  • § 17 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann in einer Mitgliederversammlung mit der in der Satzung festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nicht besondere Liquidatoren bestellt, werden der erste und der zweite Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

(2) Die Liquidatoren haben die laufenden Geschäfte abzuwickeln und das vorhandene Vereinsinventar in Geld umzusetzen. Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen fällt an den Träger des Magnus-Gottfried-Lichtwer-Gymnasiums, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden hat.

(3) Ebenso fällt das Restvermögen des Vereins an den Träger, wenn die Aufhebung des Vereins erfolgt oder festgestellt wird bzw. wenn sich der Vereinszweck ändert, der Träger hat auch das Restvermögen im Sinne des Abs. 2 des § 17 zu verwenden.

Wurzen, den 07. Juni 1994